Charles Nodier, Schriftsteller, Bibliothekar und Mitglied der „ académie francaise „ (1780-1844)

Wenn auch von seinem Geburtshaus am Platz Victor Hugo Nr. 7 nichts erhalten geblieben ist – vielleicht ist die Seele dieses Wohltäters der Romantik noch gegenwärtig. Sein Vater war Rechtsanwalt, Bürgermeister von Besançon und Präsident des Revolutionsgerichts. Anlässlich dieses Ereignisses hielt der kleine 11-jährige Charles eine patriotische Rede vor dem Jakobiner-Club in Besançon. Seine Stimme überzeugte, sein Weg zeichnete sich ab. Mit 23 Jahren wurde er als Autor des Pamphlets La Napoléone eingesperrt. Er wurde Bibliothekarassistent der école centrale du Doubs und übernahm 24 Jahre später die Leitung der Bibliothèque de l’Arsenal in Paris. Charles Nodier empfing in seinem Salon Hugo, Lamartine, Musset, Vigny, Sainte-Beuve… Er wurde 1833 in die Académie Française aufgenommen. Unter seinen bedeutenden Werken wollen wir Voyages pittoresques et romantiques (malerische und romantische Reisen) erwähnen, ein Buch, das seiner Heimat gewidmet ist.