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Sie sind hier : La Franche-Comté > Kultur und Denkmäler > Unesco > Notre-Dame-du-Haut und die UNESCO
![]() ![]() ![]() Wussten Sie, dass die Kapelle von Ronchamp im Departement Haute-Saône von dem bekannten Architekten Le Corbusier erbaut wurde? Und dass angestrebt wird, seine Bauwerke von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen? Zunächst wurde Vauban diese Anerkennung zuteil, Le Corbusier steht jedoch 2009 erneut auf der Bewerbungsliste. Oben auf dem HügelSpricht man von le Corbusier, denkt man zuerst meistens an kantige, aufsehenerregende, ja futuristische Großbauwerke. Erfährt man dann allerdings, dass er eine Kapelle gebaut hat, die noch dazu ganz aus Rundungen besteht, will man das zunächst gar nicht glauben. Der Anblick der außergewöhnlichen und doch authentisch wirkenden Kapelle Notre-Dame-du-Haut lohnt deshalb den Umweg. Sie wurde von 1950 bis 1955 auf dem Bourlémont-Hügel in Ronchamp an der Stelle einer neugotischen Kapelle errichtet, die bei Gefechten 1944 zerstört worden war. Die Wahl des Architekten ist damals nicht leicht gefallen, doch nach und nach setzte sich Le Corbusier durch. Mit bürgerlichem Namen Charles-Edouard Jeanneret, geboren im schweizerischen La Chaux-de-Fonds nur zwei Wegstunden von Ronchamp entfernt, wirkte Le Corbusier damals aktiv an der Diskussion über das Sakrale und die Kunst mit und konnte die Auswahlkommission so für sich einnehmen. Le Corbusier und das SakraleZur Einweihung im Jahre 1955 richtete er sich mit folgenden Worten an den Erzbischof von Besançon: „Exzellenz, ich übergebe Ihnen diese aus rechtschaffenem Beton erbaute Kapelle, die vielleicht von Kühnheit, mit Sicherheit aber von Furchtlosigkeit durchdrungen ist, in der Hoffnung, dass sie bei Ihnen und allen, die auf diesen Hügel steigen, den Widerhall dessen findet, was wir hineingebaut haben.” Heute kommen jährlich 80000 Besucher auf den Hügel und lassen sich von den architektonischen Gegensätzen, hohen und niedrigen, groben und feinen Elementen, runden und kantigen Formen, gefangen nehmen. Dazu weiße Mauern und eine erstaunliche Stille. Eine einzigartige Stätte, die Teil des Lebenswerks von Le Corbusier ist, das - vielleicht 2009 - Teil des UNESCO-Weltkulturerbes werden kann. Die Bewerbung wird wiederholt
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